Die PPR-Rohrform ist eine der Kernkomponenten der PPR-Rohrextrusionslinie, die speziell zur Steuerung der PPR-Rohrgröße und -dicke verwendet wird. Die Lebensdauer von PPR-Rohrformen ist nicht festgelegt und wird hauptsächlich durch drei Schlüsselfaktoren bestimmt: Formmaterial, Produktionsbedingungen und routinemäßige Wartung. Die Industrie misst diese Lebensdauer normalerweise anhand der tatsächlichen Betriebsstunden oder der Gesamttonnage der produzierten Rohre.

Das Material und die Oberflächenbehandlung der Kernkomponenten (Kern und Hülse) der PPR-Rohrformen sind die kritischsten Faktoren, die ihre Lebensdauer bestimmen. Gängige Typen und Lebensdauern sind wie folgt:
① Eigenschaften: Niedrige Kosten, mittlere Oberflächenhärte (hv500–600) und durchschnittliche Verschleißfestigkeit.
② Referenzlebensdauer: Konzipiert für die Kleinserienproduktion mit niedriger Frequenz und einer Betriebsdauer von ca. 2000–3000 Stunden oder für die Herstellung von PPR-Rohren in Mengen von 500–800 Tonnen.
③ Einschränkung: Der Strömungskanal neigt dazu, durch Verunreinigungen des Rohmaterials zerkratzt zu werden, was zu einer Ablösung der Beschichtung und einer erheblichen Beeinträchtigung der späteren Flugfähigkeit führt.
① Hauptmerkmale: Hohes Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer Oberflächenhärte von HV 800–1000, die hartverchromte Formen in Bezug auf Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit übertrifft.
② Referenzlebensdauer: 5.000–8.000 Stunden unter Standardbetriebsbedingungen oder 1.500–2.500 Tonnen Rohrproduktion, was auf dem aktuellen Markt die gängige Wahl ist.
① Eigenschaften: Hohe Härte, ausgezeichnete Zähigkeit, glatte Oberflächenbeschaffenheit des Strömungskanals (Ra0,2 oder weniger), hohe Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit.
② Referenzlebensdauer: Konzipiert für die kontinuierliche Massenproduktion mit einer Betriebsdauer von 8.000–12.000 Stunden oder mehr. Die Produktionskapazität übersteigt 3.000 Tonnen Rohre und ist damit das bevorzugte Material für hochwertige Präzisionsformen.

① Extrusionstemperatur: Eine längere Überhitzung (über 220 °C) beschleunigt die Ermüdung des Formmetalls, was zu einer Verformung des Angusskanals und einer verringerten Härte führt; erhebliche Temperaturschwankungen verstärken auch den Verschleiß.
② Kontinuierliche Produktion: Durch häufiges Starten und Stoppen wechselt die Form zwischen heiß und kalt, was zu thermischen Spannungsrissen führt und die Lebensdauer der Form verkürzt. Eine kontinuierliche und stabile Produktion trägt eher dazu bei, die Lebensdauer der Form zu verlängern.
① Wenn dem Rohmaterial Metallpartikel, Sand oder andere harte Verunreinigungen beigemischt werden, zerkratzen diese direkt die Innenwände des Formkanals, beschädigen die Oberflächenhärteschicht und verkürzen die Lebensdauer erheblich. Es wird empfohlen, vor der Zufuhr des Rohmaterials ein doppelschichtiges Filtersieb mit einer Maschenweite von ≥ 80 Mesh zu installieren.
① Reinigungshäufigkeit: Reinigen Sie restliche verkohlte Materialien und Rohmaterialien im Angusskanal umgehend nach Formwechseln oder Maschinenabschaltungen, um Korrosion der Formoberflächen zu verhindern.
② Rostschutzbehandlung: Leerlaufformen müssen gründlich gereinigt und mit Rostschutzöl beschichtet werden. Anschließend müssen sie in einer trockenen und gut belüfteten Umgebung gelagert werden, um Korrosion zu verhindern.
③ Kalibrierung und Reparatur: Überprüfen Sie regelmäßig die Konzentrizität und Maßhaltigkeit des Formkerns und der Hülse. Kleinere Kratzer können durch Polieren repariert werden, um die Ausbreitung kleinerer Schäden zu verhindern.

Die Form muss repariert oder ersetzt werden, wenn die folgenden Bedingungen eintreten, auch wenn die Referenzlebensdauer nicht erreicht wurde:
1. Die Rohrabmessungen überschreiten die zulässige Toleranz (Abweichungen von Außendurchmesser und Wandstärke über den Standard gb/t 18742 hinaus) und können nicht durch Anpassen der Position der Matrizenhülse korrigiert werden.
2. Die Innenwand des Formkanals weist offensichtliche Kratzer und Vertiefungen auf, die zu Rillen und Pockennarben auf der Rohroberfläche führen.
3. Der Kern oder die Hülse der Matrize ist gerissen oder verformt und der Extrusionsfluss ist instabil.
